SICC – at your own risk

Publikation01. 12. 2020

Das Projekt „SICC – at your own risk“ ist ein institutsübergreifendes, experimentelles Zine mit Positionen von verschiedenen Künstlerinnen aus den unterschiedlichsten Disziplinen. Die zentrale Frage des Zines: Was passiert, wenn Künstlerinnen krank werden? Was versteht man überhaupt unter Krankheit? Wird dem Thema der dringend nötige Respekt entgegen gebracht, oder wird man für seine Krankheit gar diskriminiert? Beim Titel wird mit der Definition von „sicc“ gespielt, da es als Mode- und Jugendwort mehrere Bedeutungen gleichzeitig bedient. Der Begriff wird einerseits als Ausdruck der Bewunderung verwendet, andererseits beschreibt er den Zustand psychischer Verwirrung. Die teilnehmenden Studentinnen bekommen die Möglichkeit ihre ganz eigene, persönliche Interpretation von Krankheit zu veröffentlichen. Sie bekommen die Wertschätzung und den Raum, den das Thema verdient. Das wichtigste daran ist, dass es keine Rolle spielt, um welche Krankheit es sich handelt. Ob physisch, psychisch, emotional oder fiktiv – die Künstlerinnen drücken mit einer selbst gewählten Form und Sprache aus, was sie persönlich mit dem Thema verbindet.

Mit Arbeiten von Andreas Palfinger Michael Niedermair Ju Aichinger Vivian Tseng Simon Goritschnig Peter Moosgaard Erin Sankey Jahn Ihno Raddatz Simeon Jaax Aileen Biebrach Marlene Fröhlich Cristian Anutoiu Roman Peter Prostejovsky Monika Ernst Theresa Hattinger Nora Nemeth Caroline Laa Panagis Marketos Max Freund Dominik Einfalt Ejla Miletic Julia Winkler Valentino Skarwan Marlene Heidinger Felina Beckenbauer